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Gemeinde Solnhofen  |  E-Mail: info@solnhofen.de  |  Online: http://www.solnhofen.de

Projekt BRUNN: östliches Solnhofen Archipel

Brunn Bruch   Die sogenannte Projektgruppe "Brunn", die sich die detaillierte Dokumentation der ostbayerischen Plattenkalke zum Ziel gesetzt hat, feiert im Jahr 2011 ihr zwanzigjähriges Bestehen. Herzstück der regionalen Grundlagenforschung ist die wissenschaftliche Grabung in den Brunner Plattenkalken. Diese sind älter als der klassische Solnhofener Plattenkalk und liegen im östlichen Solnhofen-Archipel, das schon während des Kimmeridge existierte. Marine und terrestrische Flora wie Fauna zeigen augenfällige Übereinstimmungen mit einer ähnlichen Biotopsituation in den französischen Plattenkalken von Cerin. Die Bearbeiter sprechen über Brunn als "kleines Cerin in der Oberpfalz".
   

Das umzäunte Gelände wird ausschließlich zum Zwecke von Forschungsgrabungen offengehalten. Ein privates Betreten und Graben ist untersagt.

 

Grundstückeigentümer ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Forstamt Burglengenfeld. Eigentümer der im Aufbau begriffenen wissenschaftlichen Sammlung ist die Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in München (Inv.-Nr. BSP 1993 XVIII). Besitzer ist der Kooperationspartner des Museums, die "Freunde und Förderer des Naturkundemuseums Ostbayern e.V.". Der Verein besitzt auch die wissenschaftlichen Nutznießerrechte an der Auswertung der Funde.

 

Die Sammlung ist dauerhaft im Museum Solnhofen hinterlegt. Die wichtigsten Funde befinden sich in der Dauerausstellung. Mittlerweile wurden fünf neue Fossilarten aus der Grabung beschrieben.

 

Brunn ist die erste Lokalität im Solnhofen-Archipel, die unabhängig von Solnhofen unter eigenem Namen in einer Buchpublikation Würdigung fand. Von hier aus sowie parallel von Nusplingen in Württemberg aus nahm die heutige Differenzierung der Plattenkalke ihren Lauf.

zamites brunn

 

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